LaVida: 22 August 2018,

Weißdorn


Der Weißdorn ist eine Pflanzenart der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und der Gattung Weißdorn (Crataegus).

Im Mittelalter wurden dem Weißdorn besondere Kräfte zugesprochen. Er galt als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten, und auch als Schutz vor bösen Geistern. Zum Schutz vor Fremden und wilden Tieren pflanzte man eine Weißdornhecke rund um das eigene Grundstück.

Heutzutage wird der Weißdorn traditionell zur Herz-und Kreislaufstärkung angewendet. Für Pferde und insbesondere für die Seniorenpferde ist der Weißdorn besonders bei Wetterwechsel, an schwülen Sommertagen und im Fellwechsel ein Segen. Er kann auch bei Narkolepsie einen positiven Effekt haben.

Weißdorn unterstützt den Kreislauf und kann dabei helfen Kreislaufkoliken vorzubeugen. Die herzstärkende Wirkung von Weißdorn beruht darauf, dass der Herzmuskel besser durchblutet wird und der vorhandene Sauerstoff besser ausgenutzt wird.

Der Weißdorn sollte mindestens sechs Wochen lang gegeben werden. Er kann aber auch dauerhaft verabreicht werden, da er sehr gut verträglich ist.

Dosierung: 10 bis 20 Gramm täglich unter das gewohnte Futter. Das Futter leicht anfeuchten damit der Weißdorn nicht weg gepustet wird. Weißdorn sollte wie jedes Futter langsam angefüttert werden. Geben Sie am Anfang nur eine kleine Menge und steigern die Dosis langsam.

Die wirksamen Inhaltsstoffe des Weißdorns kommen in den Blättern und Blüten vor. Sie enthalten: Flavonoide, Flavonol- und Flavonglykoside, oligomere Procyanidine, Phenolcarbonsäurederivate und Triterpensäuren.

Der Weißdorn sollten an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort (16 bis 18 Grad sind optimal) gelagert werden. Am besten eignet sich hierfür ein trockener Keller oder eine kühle Sattelkammer bzw. Sattelschrank.

Weißdorn sollte während der Trächtigkeit nicht gefüttert werden, da die Wirkung nicht ausreichend untersucht ist.

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